Paddock trail

Das Konzept


Das Konzept "Paddock Paradise" von Jaime Jackson wird als fortschrittlichste Haltungsform der Pferde heutzutage angesehen.

 

Jaime Jackson verfügt über 35 Jahre Erfahrung als Hufpfleger und studierte 20 Jahre wildlebende Hauspferde in den USA. Dabei erkannte er, dass die Tiere jeden Tag auf den gleichen Wegen wandern, welche die unterschiedlichen Ressourcen verbinden. Die Wasserstelle ist nicht direkt neben Salzlecke, Futter und Schlafgelegeneiten, sondern es sind oft längere Wege, die die Pferde zurücklegen müssen.


Diese Wege wollte Jaime in die Pferdehaltung einbringen: In Form von einem befestigten, langen Rundweg / Paddock, der eben die verschiedenen Stationen wie Futter, Wasser, Schlafplätze und Weitere verbindet - dem Paddock Trail. 

Dadurch beginnen die Pferde ihr Wandern und müssen beispielsweise vom Futter eine Wegstrecke zurücklegen, um zur Wasserstelle zu kommen. Natürlich sind die Wege hier in Deutschland durch das Flächenangebot weit aus begrenzter als in der "Wildnis" in den USA, aber es ist dennoch ein großer Fortschritt.

 

Und in den USA wurden bereits mit Erfolg viele Dressur-, Zucht-, Pensions- und Privatställe mit dem Konzept Paddock Trail auf diese moderne Pferdehaltung umgestellt.


Auf dem Paddock Trail können die Pferde nach Belieben vor allem eins: ganz viel laufen. Mit aktuell knapp 700 Metern Länge und unterschiedlichen Stationen lädt der Trail zum Bewegen ein.

 

 

Auf dem Trail haben die Pferde die Möglichkeit, sich frei zu bewegen und zu beschäftigen, 24 Stunden am Tag in der Gruppe.

Hier können die Pferde Laufen, laufen und noch mehr laufen!


Die sogenannten Funktionsbereiche (z.B. Liegebereich, Futter, Wasser usw.) werden voneinander durch Laufwege getrennt. Dadurch müssen die Pferde das aufsuchen, was sie gerade brauchen und müssen sich bewegen.

 

Sie können nach Belieben ihr Futter aufnehmen, ohne dabei längere Fresspausen zu haben.

Das Raufutter in Form von Heu und Stroh wird das ganze Jahr über zur Verfügung gestellt und kann aus großen Gemeinschaftsraufen, einzelnen Netzen oder Kisten und Tonnen aufgenommen werden, wodurch die Fresshaltung variiert.

Die Pferde können sich nach Belieben wälzen, Sozialkontakte in der Gruppe pflegen und selbst entscheiden, ob sie sich in den Unterstand stellen möchten oder lieber draußen im Sand liegen möchten. 

Auf den Tracks befinden sich zusätzliche "Features" wie: eine Salzstation, Objekte zum Kratzen, Bäume und Büsche zum Knabbern oder Schubbern, Kräuterbeet, Kletterhügel. 

Somit sind sie ausgelastet, haben eine gute Grundkondition und können Ihren natürlichen Bedürfnissen nachgehen.  

 

Die Pferde werden in zwei Gruppen eingeteilt: Wallachgruppe und eine gemischte Gruppe.

Die Wallachgruppe besteht bereits mit Laufwegen von 700m.
Die gemischte Gruppe besteht z.Z. aus 5 Plätzen, wird mit Bau einer Halle in 2020 auf max 10 Plätze aufgestockt.

Gruppe 1

  • Wallachgruppe (max. 8)
  • Raufutter in Netzen, ad libitum
  • bis 24 Stunden Weidegang 
  • beheizte Tränke
  • Vollpension

Gruppe 2

  • gemischte Gruppe (5 Plätze)
  • Raufutter in Netzen, ad libitum
  • Weidegang nach Abspache
  • beheizte Tränke
  • Halbpension - Stalldienste werden untereinander aufgeteilt